Zufallsprodukt: Tough but beautiful.

Da ist was los, in diesem Zufallsprodukt. Die Künstlerin Amanda Sandlin hat mich dazu inspiriert.

Ich verfolge schon seit einiger Zeit, was sie macht. Ihren Weg und ihre Kunstwerke finde ich sehr inspirierend. In ihrem Blog, Newsletter und den sozialen Netzwerken erzählt sie davon und tauscht sich gerne mit anderen Kreativen weltweit aus. Dabei ist sie echt und ehrlich.

Ihr aktueller Newsletter hat mich besonders beschäftigt. Er trägt den Titel: „This was a tough but beautiful one“. Im dazugehörigen Blogeintrag schreibt sie, wie es ihr mit einer depressiven Episode geht. Eine Aussage fand ich wirklich mutig und berührend: Auch das Harte, das Zerbrochene muss man anerkennen, denn darin kann auch etwas Lebendiges liegen:

You can only move on after you acknowledge. I am a believer in positive thought. But I think masking all of our internal experiences with „positive thinking“ robs of us a deeper understanding — to acknowledge our pain, and to show our inner selves compassion. (A. Sandlin)

Das kann ich nur unterstreichen. Und meiner Meinung nach gilt das auch unabhängig vom Thema Depression. Eine Karte in meiner Wohnung erinnert mich jeden Morgen daran:

btr

Ist zwar (meistens) gar nicht zu leicht zu akzeptieren und zu befolgen, aber doch wahr, finde ich. Auf jeden Fall ist das in das neueste Zufallsprodukt „Tough but beautiful“ eingeflossen. Ich bin dankbar für die Inspiration.

Zufallsprodukt
Zufallsprodukt „Tough but beautiful“. Zeichhnung, Manuela Sies

2 Kommentare zu „Zufallsprodukt: Tough but beautiful.

  1. Die Bildsprache deiner „Zufallsprodukte“ ist sehr interessant. Chiffren, die eine Offenbarung in sich tragen …? Lieben Gruß!

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    1. Vielen Dank dafür! Ich bin auch immer wieder überrascht, was sich da zeigt. Die Zufallsprodukte entstehen ja intuitiv. Meistens weiß ich bis kurz vor Schluss gar nicht, was ich da vor mir habe, weil ich versuche im Moment und beim jeweiligen Schwung zu sein. Dieses hier ist insofern etwas besonderes, weil es eine Inspiration gab, die ich dann habe fließen lassen. Egal wie die Werke entstehen: Am Schluss bin ich immer dankbar und überrascht, was aus den Dingen, die ich lese, sehe, höre und erlebe so entstehen kann 🙂

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