Wenn das Brett mal Brett sein darf

Eigentlich…was für ein „böses“ Wort. Für mich drückt es aus, dass Dinge nicht so klappen wie geplant, dass mir Vorhaben nicht leicht von der Hand gehen wollen. Blöd also, dass mein heutiger Tag gleich mit einem dicken EIGENTLICH anfing:
Eigentlich wollte  ich Ideen für Projekte und Artikel sammeln.
Eigentlich wollte ich schon ein paar Themen für Artikel recherchieren.
Eigentlich wollte ich die nächste Woche planen.
Uneigentlich hatte ich ein Brett vor dem Kopf, Ideen wollten nicht aufkommen, Kopf blockiert.

Kein guter Start, um die Arbeit in Gang zu bringen geschweige denn kreativ zu sein.
Was hilft dagegen? Sonst setze ich mich diszipliniert trotzdem an den Schreibtisch. Kreativer (und erfüllter) macht mich das aber nicht. Also habe ich heute mal das Gegenteil ausprobiert: Ich ließ das Brett vor meinem Kopf ein Brett sein und hämmerte nicht weiter darauf ein.

Stattdessen fuhr ich mit dem Rad los. Bewegung, frische Luft, Ablenkung. Für eine Stunde loslassen. „Spielkram“ kaufen für die nächsten kleinen Projekte – einfach nur so.
Das Herz freute sich, der Kopf bekam ein wenig Freiheit und die ersten kleinen Ideen sickerten ganz still und leise am Brett vorbei…DSC00061

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